und ab gehts
und jetzt Johnboy
und hinein
und zurück
Miteinander
Alles in Ordnung
Ein Interview
...eine Runde drehen
Der Landseer, das Wasser und Kinder mit Behinderung - Wir formen eine Symbiose 
Die Wasserbegeisterung, das ausgeglichene Wesen des Landseers und eine Person mit viel Erfahrung im Bereich Menschen mit Behinderung, insbesondere Authismus/Asperger Syndrom, ließ den Gedanken entstehen - hier im HLW können wir diese Fakten miteinander verbinden und etwas Soziales und Allgemeinnütziges entstehen lassen.
 
Seit beinahe 30 Jahren beschäftigt und betreut unser HLW-Mitglied Marina ein an Aspergersyndrom erkranktes Familienmitglied und bringt somit einiges an Erfahrung mit behinderten Kindern und Erwachsenen mit.
Als Hygiene Fachfrau, während ihrer Tätigkeit im Krankenhaus Martfeld - Abteilung Chirurgie- und in der anschließenden 15jährgen Arbeit mit Demenzkranken, im Pflegeheim Haus Elisabeth, lag nun die Idee in der Freizeit dies alles mit Landseer und Wasser in Verbindung zu bringen, nah.
Marina selbst betreute den Landseer D-Wurf von Fidelis von Anfang an mit, der ihre Liebe zur Landseerhündin Destiny entstehen ließ.
Vom ersten Tag an wurde die kleine Landserhündin gut sozialisiert und geprägt und hatte eine besonders innige und vertrauensvolle Verbindung zu Marina.
Und so wurden sie zu einem Team und gaben sich Pfote und Hand für´s Leben.
Der Gedanke des Besuchshund war geboren, der sich in die Abteilung Wasserabeit und Kinder mit Behinderung wunderbar integrieren lässt.
Besuchshunde werden in Pflege- und Altenheimen, Krankenhäuser, Schulen oder Kindergärten eingesetzt.
Diese Form ist viel bekannter und wird häufig leider mit der tiergestützten Therapie (Therapiebegleithundeteams) verwechselt.
Für Hundeführer von Besuchshunden ist keine therapeutische, pädagogische, soziale oder medizinische Grundausbildung obligatorisch. Bei der hundgestützten Förderung besucht ein Hundeführer mit seinem Hund (evtl. auch mit Zusatzausbildung) Einrichtungen, um mit dem Klienten gezielte Aktivitäten zur Förderung des Allgemeinbefindens und der Lebensqualität zu gestalten. Diese findet ebenso in Einzelsitzungen, wie auch in Kleingruppen statt.
Der Therapiehund ist nicht mit dem „Besuchshund“ zu verwechseln. Besuchshunde werden von Fachpersonal oder auch Ehrenamtlern geführt, um soziale Kontakte von pflegebedürftigen Menschen o. ä. zu erhalten. Sie arbeiten nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene!
"Quelle Wikipedia" https://de.wikipedia.org/wiki/Therapiehund
Durch einen persönlichen Kontakt zu Elke Otto, die die Dog-Water-Therapie mit behinderten Kindern bereits ausgeübt und erfunden hat, traf man sich privat und entschied, Erfahrung im Bereich Behindertenschwimmen mit dem Hund auszutauschen. Da Frau Otto zu diesem Zeitpunkt keinen Hund zur Verfügung hatte, konnte man sich hier gut ergänzen. 
Die beiden Junghündinnen Destiny und Danai aus dem HLW hatten da schon einiges zu bieten:
Einwandfreier Gesundheitszustand, Kommunikationsfreudigkeit, Geduld & Gelassenheit, Lernbegierigkeit,
hohe Reiztoleranzschwelle, Kontaktfreudigkeit gegenüber Artgenossen, ausgesprochen tiefe Beziehung zum Besitzer, 
Aggressionslosigkeit, Wesensfest und starke Belastbarkeit.
 
Bereits mit 8 Monaten besuchten die beiden Hündinnen die Ausstellung "Boot" in Düsseldorf und führten mit Ruhe und Sicherheit die Kinder von Elke Otto durch Menschenmassen.
 
In der Zwischenzeit bildeten sich Marina und Delia, Besitzerin von Destiny und Danai, über den DVG weiter, und erwarben am 20.2.2015 den Basistrainerschein. Die Seminare beinhalten dabei sehr viel Wissenswertes im Bereich:
-Rhetorik &Menschenführung
-Versicherungsfragen
-Erste Hilfe am Hunde
-Hund im Recht
-Ordnungsrecht
-Zivilrecht
-Vereinsrecht
-Struktur des Hundewesens
-Allgemeine Kynologie/Grundausbildung
-“Praxis im Hundesport“
-Theoretische &praktisches Wissen in der Ausbildung von Hunden im Bereich Basisarbeit.
Und weiter ging es im Jahr 2016 mit:
Seminar-/Themenabende,  Mirco Tomasini 
– Die Grundlagen einer natürlichen Hundehaltung – Ordnung und Struktur in der Gruppe
– Kommunikation und Sprache zwischen Mensch und Hund – 
–Missverständnisse und Konflikte in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund
Aber auch die Landseerdamen Destiny und Danai entwickelten sich im Wasser weiter.... Danai erwarb das A-Diplom

 

 
 
Im April 2016 gab es dann ein Wiedersehen mit Elke Otto und den schon vertrauten Kindern..
Den Schnuppertag am Wolfsee

Zum dritten Mal trafen sich im August 2016 die Landseerhündinnen Destiny und Danai sowie der Golden Retriever Rüde John Boy vom HLW, um mit den Kids von Elke Otto Spaß am und im Wasser zu haben. Man traf sich in einem Düsseldorfer Schwimmbad. Die Hunde schleppten dabei die Kinder an einem Rettungsring ab.

 

Und wieder war es ein erlebnisreicher Tag, der unsere Hunde souverän diese tolle Aufgabe meistern ließ! Freude und Lachen, was uns gerne weiter machen lässt!

Neues von uns gibt es dann im Jahr 2017 - wir werden berichten.